Hypophysärer Kleinwuchs - Deutscher Schäferhund

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Produktinformationen "Hypophysärer Kleinwuchs - Deutscher Schäferhund"

Hypophysärer Kleinwuchs

Wissenswertes über den Hypophysären Kleinwuchs - Deutscher Schäferhund

Der Hypophysäre Zwergwuchs beim Hund ist eine Erkrankung, die durch einen Gendefekt zu einer Degeneration der Hypophyse und dem daraus resultierenden Mangel an hypophysären Hormonen verursacht wird. Durch die geringeren Mengen an Wachstumshormonen und Thyroxin im Blut kommt es zu einem Stillstand des Wachstums, der sich bereits in den ersten Lebenswochen bemerkbar macht, wobei die Tiere dadurch aber nicht disproportioniert wirken.

Dieser genetische Defekt tritt häufiger beim Deutschen Schäferhund, aber auch beim Saarloos und Tschechischen Wolfshund auf und wurde bei den beiden letzteren Rassen erstmalig nach der Einkreuzung von Deutschen Schäferhunden beobachtet; sein Ursprung gilt somit als erwiesen.

Betroffene Körperregion(en): Gehirn-Skelett
Der sogenannte Kleinwuchs äußert sich durch eine verringerte Körpergröße, die auf einer Wachstumsstörung basiert. Die hormonellen Anomalien verursachen aber auch weitere gesundheitliche Probleme wie Hautfehlbildungen, Komplikationen in den inneren Organen sowie Schmerzen als Folge von zu kleinen Wirbeln.

Ergebnis:
Normal-nicht betroffen (homozygot normal):
Bei Tieren mit zwei gesunden Erbanlagen kann die Erkrankung nicht durch Zucht weiterverbreitet werden.

Merkmalsträger (homozygot betroffen):
Bei mischerbigen Tieren (Trägern der Erkrankung) liegt eine gesunde und eine mutierte Erbanlage zugrunde. Wird ein solcher Träger zur Zucht eingesetzt, tragen bis zu 50% der Nachkommen das mutierte Gen und werden dieses wiederum an ihre Nachkommen weiter vererben.

Betroffen (heterozygot betroffen):
Wenn bei einem Tier zwei mutierte Erbanlagen festgestellt werden, so wird dieses erkranken, und die Erbanlage für die Krankheit an alle Nachkommen weitergeben, wenn es zur Zucht benutzt wird.

Zusätzliche Informationen:
Diese genetische Variante der Erkrankung wird autosomal-rezessiv vererbt. Das bedeutet, dass ein Individuum sowohl frei (homozygot normal), betroffen (homozygot betroffen) oder Träger (heterozygot) sein kann.

Träger können die Mutation in einer Population verbreiten, ohne selbst Symptome zu zeigen, weshalb es sehr wichtig ist, Träger zu identifizieren, um diese von der Zucht auszuschließen und eine Verbreitung der Mutation zu verhindern.

Durch unsere enge Zusammenarbeit mit unseren Laborpartnern können wir Ihnen diesen Test anbieten.

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