Leukozyten-Adhäsionsdefizienz (CLAD Typ III) - Deutscher Schäferhund

Leukozyten-Adhäsionsdefizienz (CLAD Typ III) - Deutscher Schäferhund
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Produktinformationen "Leukozyten-Adhäsionsdefizienz (CLAD Typ III) - Deutscher Schäferhund"

Leukozyten-Adhäsionsdefizienz (CLAD Typ III)
Wissenswertes über die Leukozyten-Adhäsionsdefizienz (CLAD Typ III) - Deutscher Schäferhund

Unter Leukozyten-Adhäsionsdefizienz versteht man eine tödliche Immunerkrankung. Sie tritt bei verschiedenen Hunderassen auf. Durch eine Mutation in einem Gen wird die Bildung eines bestimmten Oberflächenproteins der Weißen Blutkörperchen (Leukozyten) gestört. Dies führt zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit der Leukozyten. Die Folge ist eine stark erhöhte Infektionsanfälligkeit bei betroffenen Hunden. Vor allem Welpen leiden dann häufiger und schneller unter den verschiedensten Entzündungen, da sie kein effektives Immunsystem aufbauen können. Je nach Schweregrad der Beeinträchtigung kann die Immunabwehr gänzlich fehlen.

Betroffene Körperregion: Immunsystem
Der genetische Defekt wirkt sich auf das Immunsystem aus. In besonders schweren Fällen kann es fast vollständig fehlen.

Hunderassen im Test:
Deutscher Schäferhund

Probenentnahme:
Wird über einen Schleimhautabstrich gewonnen. Testunterlagen und Tupfer werden zur Verfügung gestellt.

Bearbeitungsdauer:
Die Bearbeitungszeit beträgt 3-4 Wochen. Diese Angabe bezieht sich auf den Zeitpunkt, an dem die Probe sowie alle Auftragsformulare dem Labor vorliegen.

Ergebnis:
Normal-nicht betroffen (homozygot normal):
Bei Tieren mit zwei gesunden Erbanlagen kann die Erkrankung nicht durch Zucht weiterverbreitet werden.

Merkmalsträger (heterozygot betroffen):
Bei mischerbigen Tieren (Trägern der Erkrankung) liegt eine gesunde und eine mutierte Erbanlage zugrunde. Wird ein solcher Träger zur Zucht eingesetzt, tragen bis zu 50% der Nachkommen das mutierte Gen und werden dieses wiederum an ihre Nachkommen weiter vererben.

Betroffen (homozygot betroffen):
Wenn bei einem Tier zwei mutierte Erbanlagen festgestellt werden, so wird dieses erkranken, und die Erbanlage für die Krankheit an alle Nachkommen weitergeben, wenn es zur Zucht eingesetzt wird. Die Krankheit wird bei allen Nachkommen dieser Zucht zum Ausbruch kommen, wenn zwei erkrankte Tiere miteinander gepaart werden.

Zusätzliche Informationen:
Diese genetische Variante wird autosomal-rezessiv vererbt.
Leukozyten (umgangssprachlich Weiße Blutkörperchen) enthalten im Gegensatz zu den Roten Blutkörperchen keinen roten Farbstoff (Hämoglobin). Das Besondere an den Leukozyten ist, dass sie über spezielle Funktionen verfügen, die besonders bei der Abwehr von Krankheitserregern und körperfremden Strukturen wichtig sind. Sie gehören zum Immunsystem und sind Teil der spezifischen und unspezifischen Immunabwehr.

Mutation:
Eine spontan auftretende, dauerhafte Veränderung (hier: des Erbgutes).

Durch unsere enge Zusammenarbeit mit unseren Laborpartnern können wir Ihnen diesen Test anbieten.

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