Von Willebrand Erkrankung autosomal-dominant / Blutgerinnung

Von Willebrand Erkrankung autosomal-dominant / Blutgerinnung
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Produktinformationen "Von Willebrand Erkrankung autosomal-dominant / Blutgerinnung"

Wissenswertes über die von Willebrand Erkrankung Typ 1

Bei der Von Willebrand Erkrankung handelt es sich um die am häufigsten auftretende erbliche Bluterkrankheit. Die individuellen Symptome können sehr unterschiedlich sein und reichen von lediglich asymptomatischen Abweichungen bei Laborwerten bis hin zu lebensgefährlichen Blutungen. Ursache sind genetische Mutationen, die dazu führen, dass kein oder zu wenig des funktionsfähigen von Willebrand-Faktors (vWF = Gerinnungsfaktor im Blut) gebildet wird, der im Fall einer blutenden Verletzung (äußerlich oder innerlich) für die Gerinnung des Blutes und damit den Verschluss der Wunde zuständig ist. Man unterscheidet sechs Untergruppen der Erkrankung, die von der Menge oder Aktivität des von Willebrand-Faktors abhängig sind.

Das Alter des Hundes:
Die Auswirkungen dieser Veranlagung sind von Geburt an nachweisbar; allerdings hängt das Auftreten erster Symptome von der Schwere der Erkrankung ab und ist somit sehr variabel. Schwere Fälle werden jedoch meistens bereits in einem früheren Alter festgestellt.

Betroffene Körperregion(en):
Gerinnungsfaktor des Blutes.

Hunderassen im Test:
Dieser Test steht für Berner Sennenhund, Coton de Tulear, Dobermann, Drentse Patrijshond, Deutscher Pinscher, Kerry Blue Terrier, Manchester-Terrier, Papillon, Welsh Corgi Pembroke, Pudel und Stabyhoun (Stabijhoun) zur Verfügung.
Die Analyse wird durch unser Partnerlabor durchgeführt.

Probenentnahme:

Wird über einen Schleimhautabstrich gewonnen. Testunterlagen und Tupfer werden zur Verfügung gestellt.

Bearbeitungsdauer:
Die Bearbeitungszeit beträgt 3-4 Wochen. Diese Angabe bezieht sich auf den Zeitpunkt, an dem die Probe sowie alle Auftragsformulare dem Labor vorliegen.

Ergebnis:
Normal-nicht betroffen (homozygot normal):
Der Hund ist reinerbig und trägt den Defekt nicht. Er hat zwei normale (gesunde) Erbanlagen. Er ist nicht vom untersuchten genetischen Defekt betroffen. Die Gendefekt kann nicht an die nächste Generation vererbt werden. Bei Tieren mit zwei gesunden Erbanlagen kann die Erkrankung nicht durch Zucht weiterverbreitet werden.

Merkmalsträger (homozygot betroffen):
Bei mischerbigen Tieren (Trägern der Erkrankung) liegt eine gesunde und eine mutierte Erbanlage zugrunde. Wird ein solcher Träger zur Zucht eingesetzt, tragen bis zu 50% der Nachkommen das mutierte Gen und werden dieses wiederum an ihre Nachkommen weiter vererben. Auch die Träger der Erbanlage erkranken.

Betroffen (heterozygot betroffen):
Wenn bei einem Tier zwei mutierte Erbanlagen festgestellt werden, so wird dieses erkranken, und die Erbanlage für die Krankheit an alle Nachkommen weitergeben, wenn es zur Zucht eingesetzt wird. Die Krankheit wird bei allen Nachkommen dieser Zucht zum Ausbruch kommen, wenn zwei erkrankte Tiere miteinander gepaart werden.

Zusätzliche Informationen:
Diese Krankheit äußert sich in einer verminderten Fähigkeit zur Blutgerinnung. Dies führt zu erhöhtem Blutverlust bei Verletzungen.
Die Von Willebrand Erkrankung wird autosomal-dominant (nicht geschlechtsgebunden) vererbt. Unter einer autosomal-dominanten Vererbung versteht man eine Form der Vererbung, bei der bereits ein defekter dominanter Erbträger auf einem der beiden homologen Chromosomen zur Merkmalsausprägung ausreicht. Das heißt, das getestete Tier kann homozygot normal (das Erbgut einer Zelle weist zwei identische Kopien eines bestimmten Gens auf beiden Chromosomen, die das Gen enthalten, auf), also völlig gesund sein oder homozygot betroffen (wenn neben einem „kranken“ Gen auf einem Chromosom ein gesundes Gen auf dem anderen Chromosom zu finden ist, wodurch die Ausprägung der Erkrankung deutlich abgeschwächt ist oder auch die Ausfälle des kranken Gens durch das gesunde vollständig kompensiert werden). Bei der dritten Variante ist das Tier heterozygot betroffen (das Erbgut einer Zelle weist zwei unterschiedliche Kopien eines bestimmten Gens auf den beiden Chromosomen, die das Gen enthalten, auf) und somit Träger. In beiden Fällen, d.h. bei heterozygoten Trägern, als auch bei homozygot Betroffenen, sind die Auswirkungen der mutierten Erbanlage erkennbar.

Bei folgenden Hunderassen wurde dieser Defekt auch beobachtet:
Deutscher Schäferhund, Golden Retriever, Zwergschnauzer, Shetland Sheepdog, Basset Hound, Scottish Terrier.

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