Progressive Retina-Atrophie 1 / X-chromosomal (XL PRA1) - Samojede

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Produktinformationen "Progressive Retina-Atrophie 1 / X-chromosomal (XL PRA1) - Samojede"

Wissenswertes über die Progessive Retina-Atrophie 1 X-chromosomal (XL PRA1) / Samojede

Progressive Retina-Atropie (PRA) ist der Oberbegriff für eine Gruppe von genetischen (erblichen) Erkrankungen beim Hund, die zur Erblindung führen. PRA ist bei vielen Hunderassen nachgewiesen, jedoch ist die genaue genetische Ursache erst bei einigen Rassen bekannt. Obwohl verschiedenartige Genmutationen bei verschiedenen Rassen zum selben Krankheitsbild führen, können auch innerhalb einer Rasse unterschiedliche Mutationen auftreten. Die aktuelle Forschung ist bemüht, diese komplexe Situation weiter aufzuklären. Bei der Progressiven Retina-Atrophie 1 handelt es sich um eine X-Chromosomen gebundene, also Geschlechtsgebundene, Form der PRA.

Fazit:
Diese Erkrankung betrifft hauptsächlich das Sehvermögen und kann zur Erblindung führen. Es handelt sich um eine progressive (kontinuierlich fortschreitende) Erkrankung, bei der die Netzhaut langsam abstirbt und letztendlich zum Erblinden führt. Sie tritt bei Hunden, aber weniger häufig auch bei Katzen auf. Dieser degenerative Prozess beginnt im Bereich der Fotorezeptoren und bezieht im weiteren Verlauf die gesamte Netzhaut mit ein.

Das Alter des Hundes:
Da das Auftreten der Krankheit sehr variabel ist, lässt sich ein spezifisches Alter, in dem die ersten Symptome auftreten, nicht festlegen. PRA kann bei betroffenen Geschwistern eines Wurfes so wie auch bei verschiedenen Rassen unterschiedlich verlaufen.

Betroffene Körperregion(en):
Augen-Sehvermögen.

Hunderassen im Test: Samoyede.
Erhältlich ist dieser Test auch für die Hunderasse Siberian Husky.
Natürlich können auch Mischlingshunde, die von Rassehunden abstammen, an PRA erkranken, wenn diese an PRA erkrankt oder Träger der Krankheit sind. 

Probenentnahme:
Wird über einen Schleimhautabstrich gewonnen. Testunterlagen und Tupfer werden zur Verfügung gestellt. Die Analyse wird durch unser Partnerlabor durchgeführt.

Weibliche Tiere können reinerbig (homozygot) normal, homozygot betroffen oder mischerbige (heterozygote) Träger sein. Die Krankheit wird X-chromosomal rezessiv vererbt.

Ergebnis:
Mögliches Ergebnis für ein weibliches (zwei XX Chromosomen) Tier:
Normal-nicht betroffen (homozygot normal). Weibliche Tiere können reinerbig (homozygot) normal also gesund sein.

Oder:
Mischerbig (homozygot Träger) dieser Information sein, und somit die Krankheit weitervererben, auch wenn es selbst keine Symptome zeigt.
Oder:
Betroffen (heterozygot betroffen) sein. Beide X-Chromosmen tragen den genetischen Defekt. Es wird an den Auswirkungen des genetischen Defekts erkranken.

Männliche Tiere besitzen ein Y-Chromosom und ein X-Chromosom.

Mögliches Ergebnis für ein männliches Tier:
Das Tier hat ein gesundes X-Chromosom und ein Y-Chromosom. Es ist nicht von dem genetischen Defekt betroffen und wird keine Symptome dieser Krankheit zeigen. In einer Zuchtlinie kann es die Krankheit nicht weiter vererben.

Das Tier hat ein mutiertes X-Chromosom und ein Y-Chromosom. Es wird an den Auswirkungen des genetischen Defekts erkranken. In einer Zuchtlinie werden alle weiblichen Nachkommen eine mutierte (kranke) Erbanlage erhalten.

Männliche Tiere, die selbst von der Krankheit betroffenen sind, sind ebenfalls Träger des mutierten Gens und können es, allerdings nur an weibliche Nachkommen (X-Chromosom), weitervererben, wohingegen gesunde Rüden keine Gefahr für die Nachkommen darstellen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, die weiblichen Träger zu identifizieren, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Zusatzinformationen:
Weibliche Tiere können reinerbig (homozygot: das Erbgut einer Zelle weist zwei identische Kopien eines bestimmten Gens auf beiden Chromosomen, die das Gen enthalten, auf) normal (also gesund), mischerbige (heterozygot: das Erbgut einer Zelle weist zwei unterschiedliche Kopien eines bestimmten Gens auf den beiden Chromosomen, die das Gen enthalten, auf) Träger, oder auch aufgrund von zwei geschädigten X-Chromosomen selbst erkrankt sein. Bei Mischerbigkeit kann des gesunde X-Chromosom dominant sein und das geschädigte unterdrücken, so dass das Tier selber keine Krankheitssymptome zeigt, aber dennoch Träger ist und das mutierte Gen somit weitervererbt.

Männliche Tiere haben nur ein X-Chromosom, was heißt, dass wenn ein männliches Tier ein Y-Chromosom und ein gesundes X-Chromosom besitzt, es nicht selbst von der Krankheit betroffen ist, und ohne Folgen für die Population zur Zucht verwendet werden kann. Weist das Tier aber ein Y-Chromosom und ein mutiertes X-Chromosom auf, wird es erkranken und, wenn für die Zucht eingesetzt, die mutierte Erbanlage an alle weiblichen aber nicht an die männlichen Nachkommen weitergeben.

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