Progressive Retina-Atrophie (prcd PRA)

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Produktinformationen "Progressive Retina-Atrophie (prcd PRA)"

Wissenswertes über die Progressive Retina-Atrophie (prcd PRA)

Bei der Progressiven Retina-Atrophie handelt es sich um eine erbliche, progressive (kontinuierlich fortschreitende) Erkrankung, bei der die Netzhaut langsam abstirbt und letztendlich zum Erblinden führt. Sie tritt bei Hunden auf, weniger häufig aber auch bei Katzen. Dieser degenerative Prozess beginnt im Bereich der Fotorezeptoren und bezieht im weiteren Verlauf die gesamte Netzhaut mit ein.
Die Progressive Retina-Atrophie entspricht der Retinopathia pigmentosa beim Menschen.

Das Alter des Hundes:
Ein schlechtes Sehvermögen bei Dämmerlicht kann bereits im Alter von 6 Monaten auftreten und zu einer vollständigen Erblindung im Alter von nur 1-2 Jahren führen. Erste Symptome können sich aber auch erst im Alter von 1-2 Jahren bemerkbar machen und dann in einer Erblindung im Alter von 3-5 Jahren gipfeln. Es existiert weiterhin eine späte Form der Erkrankung, bei der schlechtes Nachtsehen erst im Alter von 3-5 Jahren mit einem Endstadium im Alter von 6-9 Jahren auftritt.

Es gibt verschiedene Formen der PRA, die bei unterschiedlichen Rassen auftreten und unter Anderem auch nach dem Zeitpunkt des Krankheitsbeginns unterteilt werden können. In den meisten Fällen stellen sich die ersten Symptome im Alter zwischen drei und fünf Jahren ein, was dann im Alter von sechs bis neun Jahren zur völligen Erblindung führt.

Rasse-spezifische Formen der PRA, können sich bereits in früherem Lebensalter bemerkbar machen und dementsprechend auch früher zur Erblindung führen. In der Netzhaut befinden sich Zellen, die für die Nachtsicht und solche, die für das Sehen bei Tag verantwortlich sind. Bei der PRA kommt es zuerst zu einer Degeneration der Zellen, die für die Nachtsicht verantwortlich sind, was sich durch eine zunehmende Unsicherheit (zögerliches Laufen, Ängstlichkeit oder verbellen von unbekannten Personen oder Objekten) auszeichnet. Das kann sich auch dadurch äußern, dass das Tier sich nicht von der Seite des Halters entfernt oder auch gegen Gegenstände läuft. Beim Betrachten der Pupille fällt auf, dass sich diese bei einfallendem Licht nicht mehr völlig zusammen zieht und die Augen im Dunkeln auffällig hell leuchten. Im Laufe der folgenden Monate kommt es dann zu einer zunehmenden und spürbaren Verschlechterung der Nachtsicht und dann auch der Tagessicht. Allerdings liegen zwischen den ersten merkbaren Symptomen und der vollständigen Erblindung in den meisten Fällen einige Jahre.

Betroffene Körperregion:
Augen-Sehvermögen.

Hunderassen im Test:
American Cocker Spaniel , American Eskimo Dog , Australian Cattle dog,  Australian Labradoodle, Australian Shepherd (Normal, Miniature & Toy, Australian Stumpy Tail Cattle Dog, Australian Silky Terrier, Chesapeake Bay Retriever, Chinesischer Schopfhund, Cockapoo, Zwergpudel, Englische Cocker Spaniel, Entlebucher Sennenhund, Finnischer Lapphund, Golden Retriever, Goldendoodle, Karelischer Bärenhund (Björnhund), Kuvasz, Labrador/Golden Retriever Cross, Labradoodle, Labrador Retriever, Lappländischer Rentierhund (Lapinporokoira), Markiesje (Hollandse Tulphond), Miniature American Sheperd, Zwerg/Klein- und Toypudel, Pudel Standart, Norwegischer Elchhund, Nova Scotia Duck Tolling Retriever, Portugiesischer Wasserhund (Cão de Água Português), Riesenschnauzer, Schipperke, Spanischer Wasserhund (Perro de Agua Español), Yorkshire Terrier, Schwedischer Lapphund ( (Lappenspitz), Portugiesischer Podengo.
Natürlich können auch Mischlingshunde, die von Rassehunden abstammen, an PRA erkranken, wenn diese an PRA erkrankt oder Träger der Krankheit sind.

Probenentnahme:
Wird über einen Schleimhautabstrich gewonnen. Testunterlagen und Tupfer werden zur Verfügung gestellt. Die Analyse wird durch unser Partnerlabor durchgeführt.

Bearbeitungdauer:
Die Bearbeitungszeit beträgt 3-4 Wochen. Diese Angabe bezieht sich auf den Zeitpunkt, an dem die Probe sowie alle Auftragsformulare dem Labor vorliegen.

Ergebnis:
Die Voraussetzung für den Ausbruch der PRA ist, dass bei dem betroffenen Tier beide “PRA-Gene” verändert sind; ist nur ein Gen geschädigt/mutiert, kommt die Erkrankung bei diesem Tier nicht zum Ausbruch, aber es ist ein Träger der Erkrankung und gibt, auch wenn es selbst keine Symptome zeigt, die Veranlagung zur PRA weiter. Das bedeutet, dass zwei gesunde Elterntiere, die PRA-Träger sind, kranke Nachkommen zeugen können. Erkrankte Tiere vererben den Genfehler immer weiter. Aufgrund des rezessiven Erbgangs und des späten Auftretens der PRA im Leben der betroffenen Tier, kann die Erkrankung auch nach einigen Generationen wieder auftreten.

Normal-nicht betroffen (homozygot normal):
Bei Tieren mit zwei gesunden Erbanlagen kann die Erkrankung nicht durch Zucht weiterverbreitet werden.

Merkmalsträger (homozygot betroffen):
Bei mischerbigen Tieren (Trägern der Erkrankung) liegt eine gesunde und eine mutierte Erbanlage zugrunde. Wird ein solcher Träger zur Zucht eingesetzt, tragen bis zu 50% der Nachkommen das mutierte Gen und werden dieses wiederum an ihre Nachkommen weiter vererben.

Betroffen (heterozygot betroffen):
Wenn bei einem Tier zwei mutierte Erbanlagen festgestellt werden, so wird dieses erkranken, und die Erbanlage für die Krankheit an alle Nachkommen weitergeben, wenn es zur Zucht benutzt wird. Die Krankheit wird bei allen Nachkommen dieser Zucht zum Ausbruch kommen, wenn zwei erkrankte Tiere miteinander gepaart werden.

Zusätzliche Informationen:
In den meisten Fällen ist ein autosomal-rezessiv vererbter Gendefekt für die Erkrankung verantwortlich. Das heißt, es können sowohl weibliche als auch männliche Tiere gleichermaßen erkranken.

Die Erkrankung tritt bei den verschiedensten Hunderassen und deren Mischlingen auf. Bislang ist sie bei Zwerg- und Mittelpudel, den Amerikanischen und Englischen Cockers, beim Portugiesischen Wasserhund, Labrador Retriever, Samoyede, English Setter, Rauhaar- und Langhaardackel, Tibet-Terrier, Tibet-Spaniel, Akita Inu, Sibirischen Husky, Afghanen, Australian Cattle Dog, Malinois, Groenendael, Bernhardiner, Border Collie, Cavalier King Charles Spaniel, Chesapeake Bay Retriever, Collie, English Springer Spaniel, Entlebucher Sennenhund, Golden Retriever, Irish Setter, Irish Terrier, Malteser, Mastiff, Nova Scotia Duck Tolling Retriever, Riesenschnauzer, Rottweiler, Saluki, Sloughi, Welsh Corgi, Bullterrier, Bullmastiff, Pyrinäenberghund, Bologneser, Neufundländer, Polnischer Niederungshütehund (PON), Saarloos Wolfhond, Scottish Terrier, Schapendoes, Do Khyi, Sheltie, Yorkshire-Terrier, Zwergspitz, sowie bei allen Kreuzungen zwischen Spaniels und Pudeln nachgewiesen.

Für eine Reihe von Hunderassen wie dem Irish Red Setter, Welsh Corgi, Sloughi, Bullterrier, Mastiff, Shetland Sheepdog, Irish Red Setter, Sloughi, Welsh Corgi Cardigan, Kurzhaarcollie, Langhaarcollie, Bearded Collie, Border Collie, Ungarischer Puli, Tibet-Terrier, Tibet-Spaniel, Schapendoes und Bullmastiff steht ein weiterer Gentest zum Nachweis von PRA zur Verfügung.

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