Hämophilie A (Faktor VIII) - Belgischer Schäferhund

Hämophilie A (Faktor VIII) - Belgischer Schäferhund
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Produktinformationen "Hämophilie A (Faktor VIII) - Belgischer Schäferhund"

Hämophilie A (Faktor VIII)

Wissenswertes über die Hämophilie A (Faktor VIII) - Belgischer Schäferhund
Hämophilie A ist eine Blutgerinnungsstörung. Aus Wunden austretendes Blut gerinnt dann nur langsam oder gar nicht. Auch spontane Blutungen ohne sichtbare Wunden sind möglich. Ursache für die Hämophilie A ist eine krankhafte Veränderung der Erbanlage des Gerinnungsfaktors VIII (FVIII). Dem Faktor VIII fällt eine Schlüsselrolle in der Blutgerinnungskaskade zu. Die Blutungsneigung wird durch den Mangel oder eine reduzierte Aktivität des Faktors VIII beeinflusst.

Betroffene Körperregion: Blut-Blutgerinnung
Der genetische Defekt wirkt sich auf die Blutgerinnung aus.

Hunderassen im Test:
Belgischer Schäferhund. Typ Groenendael, Malinois, Tervueren. Die Analyse wird durch unser Partnerlabor durchgeführt.

Probenentnahme:
Wird über einen Schleimhautabstrich gewonnen. Testunterlagen und Tupfer werden zur Verfügung gestellt.

Bearbeitungsdauer:
Die Bearbeitungszeit beträgt 3-4 Wochen. Diese Angabe bezieht sich auf den Zeitpunkt, an dem die Probe sowie alle Auftragsformulare dem Labor vorliegen.

Weibliche Tiere können reinerbig (homozygot) normal, homozygot betroffen oder mischerbige (heterozygote) Träger sein. Die Krankheit wird X-chromosomal rezessiv vererbt.

Ergebnis:
Mögliches Ergebnis für ein weibliches (zwei XX Chromosomen) Tier:
Normal-nicht betroffen (homozygot normal). Weibliche Tiere können reinerbig (homozygot) normal also gesund sein.

Oder:
Mischerbig (heterozgot Träger) dieser Information sein, und somit die Krankheit weitervererben, auch wenn es selbst keine Symptome zeigt.
Oder:
Betroffen (homozygot betroffen) sein. Beide X-Chromosmen tragen den genetischen Defekt. Es wird an den Auswirkungen des genetischen Defekts erkranken.

Männliche Tiere besitzen ein Y-Chromosom und ein X-Chromosom.
Mögliches Ergebnis für ein männliches Tier:
Das Tier hat ein gesundes X-Chromosom und ein Y-Chromosom. Es ist nicht von dem genetischen Defekt betroffen und wird keine Symptome dieser Krankheit zeigen. In einer Zuchtlinie kann es die Krankheit nicht weiter vererben.

Das Tier hat ein mutiertes X-Chromosom und ein Y-Chromosom. Es wird an den Auswirkungen des genetischen Defekts erkranken. In einer Zuchtlinie werden alle weiblichen Nachkommen eine mutierte (kranke) Erbanlage erhalten.

Männliche Tiere, die selbst von der Krankheit betroffenen sind, sind ebenfalls Träger des mutierten Gens und können es, allerdings nur an weibliche Nachkommen (X-Chromosom), weitervererben, wohingegen gesunde Rüden keine Gefahr für die Nachkommen darstellen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, die weiblichen Träger zu identifizieren, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Zusatzinformationen:
Weibliche Tiere können reinerbig (homozygot: das Erbgut einer Zelle weist zwei identische Kopien eines bestimmten Gens auf beiden Chromosomen, die das Gen enthalten, auf) normal (also gesund), mischerbige (heterozygot: das Erbgut einer Zelle weist zwei unterschiedliche Kopien eines bestimmten Gens auf den beiden Chromosomen, die das Gen enthalten, auf) Träger, oder auch aufgrund von zwei geschädigten X-Chromosomen selbst erkrankt sein.

Bei Mischerbigkeit kann des gesunde X-Chromosom dominant sein und das geschädigte unterdrücken, so dass das Tier selber keine Krankheitssymptome zeigt, aber dennoch Träger ist und das mutierte Gen somit weitervererbt.

Männliche Tiere haben nur ein X-Chromosom, was heißt, dass wenn ein männliches Tier ein Y-Chromosom und ein gesundes X-Chromosom besitzt, es nicht selbst von der Krankheit betroffen ist, und ohne Folgen für die Population zur Zucht verwendet werden kann.

Weist das Tier aber ein Y-Chromosom und ein mutiertes X-Chromosom auf, wird es erkranken und, wenn für die Zucht eingesetzt, die mutierte Erbanlage an alle weiblichen aber nicht an die männlichen Nachkommen weitergeben.

Mutation: Eine spontan auftretende, dauerhafte Veränderung (hier: des Erbgutes).

Durch unsere enge Zusammenarbeit mit unseren Laborpartnern können wir Ihnen diesen Test anbieten.

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